Bild 1 von 20
Bild 2 von 20
Bild 3 von 20
Bild 4 von 20
Bild 5 von 20
Bild 6 von 20
Bild 7 von 20
Bild 8 von 20
Bild 9 von 20
Bild 10 von 20
Bild 11 von 20
Bild 12 von 20
Bild 13 von 20
Bild 14 von 20
Bild 15 von 20
Bild 16 von 20
Bild 17 von 20
Bild 18 von 20
Bild 19 von 20
Bild 20 von 20
Original secessionistisches Buffet mit Relief von Georg Klimt, Entwurf: Schule Josef Hoffmann (Wien, um 1903), Ausführung: Unbekannte Kunstmöbeltischlerei (Wien, um 1903)
Objekt: Secessionistisches Aufsatzbuffet
Entwurf: Schule Josef Hoffmann (Wien, um 1903)
Relief: Georg Klimt (Wien, um 1903)
Ausführung: Unbekannte Wiener Werkstätte (Wien, um 1903)
Maße in cm (H x B x T): 175 x 97,5 x 50 (Relief: 14,5 x 17)
Material: Weichholz, Eiche und Mahagoni furniert, Messing, geschliffenes Glas, geschliffener Spiegel, Marmor
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: 1010 Wien
Literatur: Ausstellung von Schülerarbeiten aus Anlass der Vollendung des 60. Bestandjahres der Anstalt, 1929, Wien, Österreichisches Museum für angewandte Kunst - Gegenwartskunst, S. 54 / Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker, Bd. XX, Leipzig: E. A. Seemann, 1927, S. 503–504 / Conny Duck, Wiener Secessionsgebäude, 2024, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Zusätzliche Informationen:
Das um 1903 entstandene Aufsatzbuffet ist dem künstlerischen Umfeld Josef Hoffmanns an der Wiener Kunstgewerbeschule zuzuordnen. Hoffmann, der 1899 eine Professur an der Kunstgewerbeschule übernahm, prägte eine neue Generation junger Künstler und Kunsthandwerker, darunter Otto Prutscher, Karl Witzmann, Gustav Siegel, Else Unger oder Emanuel Josef Margold. Seine SchülerInnen entwickelten eine eigenständige Formensprache, die den Reformgedanken der Wiener Secession aufgriff und die Gleichwertigkeit von Architektur, bildender Kunst und Kunsthandwerk zum gestalterischen Ideal erhob.
Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung ist das Metallrelief des ehemaligen Schülers der Wiener Kunstgewerbeschule Georg Klimt (1867–1931). Der jüngere Bruder des bedeutenden Secessionskünstlers Gustav Klimt war als Goldschmied, Ziseleur und Metallbildhauer tätig und schuf kunsthandwerkliche Arbeiten, die eng mit der künstlerischen Entwicklung der Wiener Moderne verbunden waren. Neben einer Reihe secessionistischer Plaketten von herausragender künstlerischer und handwerklicher Qualität zählen insbesondere die bronzenen Eingangstüren des 1898 nach Plänen Joseph Maria Olbrichs errichteten Wiener Secessionsgebäudes zu seinen bedeutendsten Arbeiten, die er nach Entwürfen Olbrichs ausführte. Das Relief des vorliegenden Möbels zeigt einen weiblichen Profilkopf mit aufwendig ornamental geschmücktem Haar und verweist in seiner stilisierten, symbolistischen Auffassung auf die Bildwelt der Wiener Secession. Georg Klimts besondere Fähigkeit, figürliche Darstellungen mit fein ausgearbeiteten Ornamenten zu verbinden, machte seine Metallarbeiten zu einem charakteristischen Ausdruck des Wiener Jugendstils.
Das Aufsatzbuffet veranschaulicht die enge Verbindung zwischen dem künstlerischen Umfeld Josef Hoffmanns und der Familie Klimt und steht exemplarisch für das zentrale Ideal der Wiener Moderne: die Vereinigung von Architektur, bildender Kunst und Kunsthandwerk zu einem Gesamtkunstwerk.
Zustellung national/international gegen Aufpreis möglich.
Besichtigung nach Terminabsprache in der Hintzerstraße 6, 1030 Wien, möglich.
Objekt: Secessionistisches Aufsatzbuffet
Entwurf: Schule Josef Hoffmann (Wien, um 1903)
Relief: Georg Klimt (Wien, um 1903)
Ausführung: Unbekannte Wiener Werkstätte (Wien, um 1903)
Maße in cm (H x B x T): 175 x 97,5 x 50 (Relief: 14,5 x 17)
Material: Weichholz, Eiche und Mahagoni furniert, Messing, geschliffenes Glas, geschliffener Spiegel, Marmor
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: 1010 Wien
Literatur: Ausstellung von Schülerarbeiten aus Anlass der Vollendung des 60. Bestandjahres der Anstalt, 1929, Wien, Österreichisches Museum für angewandte Kunst - Gegenwartskunst, S. 54 / Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker, Bd. XX, Leipzig: E. A. Seemann, 1927, S. 503–504 / Conny Duck, Wiener Secessionsgebäude, 2024, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Zusätzliche Informationen:
Das um 1903 entstandene Aufsatzbuffet ist dem künstlerischen Umfeld Josef Hoffmanns an der Wiener Kunstgewerbeschule zuzuordnen. Hoffmann, der 1899 eine Professur an der Kunstgewerbeschule übernahm, prägte eine neue Generation junger Künstler und Kunsthandwerker, darunter Otto Prutscher, Karl Witzmann, Gustav Siegel, Else Unger oder Emanuel Josef Margold. Seine SchülerInnen entwickelten eine eigenständige Formensprache, die den Reformgedanken der Wiener Secession aufgriff und die Gleichwertigkeit von Architektur, bildender Kunst und Kunsthandwerk zum gestalterischen Ideal erhob.
Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung ist das Metallrelief des ehemaligen Schülers der Wiener Kunstgewerbeschule Georg Klimt (1867–1931). Der jüngere Bruder des bedeutenden Secessionskünstlers Gustav Klimt war als Goldschmied, Ziseleur und Metallbildhauer tätig und schuf kunsthandwerkliche Arbeiten, die eng mit der künstlerischen Entwicklung der Wiener Moderne verbunden waren. Neben einer Reihe secessionistischer Plaketten von herausragender künstlerischer und handwerklicher Qualität zählen insbesondere die bronzenen Eingangstüren des 1898 nach Plänen Joseph Maria Olbrichs errichteten Wiener Secessionsgebäudes zu seinen bedeutendsten Arbeiten, die er nach Entwürfen Olbrichs ausführte. Das Relief des vorliegenden Möbels zeigt einen weiblichen Profilkopf mit aufwendig ornamental geschmücktem Haar und verweist in seiner stilisierten, symbolistischen Auffassung auf die Bildwelt der Wiener Secession. Georg Klimts besondere Fähigkeit, figürliche Darstellungen mit fein ausgearbeiteten Ornamenten zu verbinden, machte seine Metallarbeiten zu einem charakteristischen Ausdruck des Wiener Jugendstils.
Das Aufsatzbuffet veranschaulicht die enge Verbindung zwischen dem künstlerischen Umfeld Josef Hoffmanns und der Familie Klimt und steht exemplarisch für das zentrale Ideal der Wiener Moderne: die Vereinigung von Architektur, bildender Kunst und Kunsthandwerk zu einem Gesamtkunstwerk.
Zustellung national/international gegen Aufpreis möglich.
Besichtigung nach Terminabsprache in der Hintzerstraße 6, 1030 Wien, möglich.