Original Secessionistischer Spiegel mit Vitrinenteilen, Entwurf/Ausführung: Unbekannte Wiener Werkstätte (um 1901)

€ 4.900,00

Objekt: Secessionistischer Spiegel mit Vitrinenteilen (vmtl. als Vorzimmermöbel konzipiert)
Entwurf/Ausführung: Unbekannter Entwerfer / Unbekannte Wiener Werkstätte (um 1901)
Maße in cm (H x B x T): 187 × 120 × 31
Material: Weichholzkorpus, Mahagoni furniert (palisander gefärbt und Schellack handpolitiert), geschliffenes Glas, Messing
Zustand: aktuell in fachmännischer Restaurierung (Spiegelglas mit altersbedingten Gebrauchsspuren)
Provenienz: Wiener Privatbesitz
Literatur: Das Interieur, Band I, 1900, S. 14

Zusätzliche Informationen:
Dieses zierliche Kunstmöbelstück entstand um 1901 im Umkreis der Wiener Secession. Der unbekannte Entwerfer griff dabei eine für die Zeit charakteristische Verbindung aus streng gegliederter Konstruktion und dekorativen Messingapplikationen auf. Besonders die floralen Reliefbeschläge und die ornamental gestaltete Bekrönung des Spiegels stehen in engem Zusammenhang mit jener Formensprache, die um die Jahrhundertwende im Wiener Kunstgewerbe zunehmend Verbreitung fand. Auch Entwerfer aus dem Schülerkreis Josef Hoffmanns bedienten sich um 1900 floraler Messingornamentik, wie etwa ein Entwurf von Hans Vollmer belegt (vgl. Das Interieur I, 1900, S. 14).

Die architektonisch aufgebaute Silhouette mit den seitlichen Schränkchen, dem mittig angeordneten Spiegel sowie den vertikal gegliederten Verglasungen verweist auf die frühen Bestrebungen einer modernen, von historischen Stilzitaten gelösten Möbelgestaltung. Die dekorativen Elemente bleiben dabei auf ausgewählte Bereiche beschränkt und unterstreichen die konstruktive Gliederung des Möbels.

Ein qualitätvolles Beispiel des frühen Wiener Jugendstils beziehungsweise des Secessionsumfeldes, das die Entwicklung der Wiener Möbelkunst unmittelbar vor der Gründung der Wiener Werkstätte dokumentiert.

Zustellung gegen Aufpreis möglich
Besichtigung möglich in 7432 Oberschützen

Aus logistischen Gründen wurden die Bilder mit Hilfe von KI bearbeitet, wodurch es zu leichten Veränderungen kommen kann. Auf Wunsch können die Originalfotos zugestellt werden.

Objekt: Secessionistischer Spiegel mit Vitrinenteilen (vmtl. als Vorzimmermöbel konzipiert)
Entwurf/Ausführung: Unbekannter Entwerfer / Unbekannte Wiener Werkstätte (um 1901)
Maße in cm (H x B x T): 187 × 120 × 31
Material: Weichholzkorpus, Mahagoni furniert (palisander gefärbt und Schellack handpolitiert), geschliffenes Glas, Messing
Zustand: aktuell in fachmännischer Restaurierung (Spiegelglas mit altersbedingten Gebrauchsspuren)
Provenienz: Wiener Privatbesitz
Literatur: Das Interieur, Band I, 1900, S. 14

Zusätzliche Informationen:
Dieses zierliche Kunstmöbelstück entstand um 1901 im Umkreis der Wiener Secession. Der unbekannte Entwerfer griff dabei eine für die Zeit charakteristische Verbindung aus streng gegliederter Konstruktion und dekorativen Messingapplikationen auf. Besonders die floralen Reliefbeschläge und die ornamental gestaltete Bekrönung des Spiegels stehen in engem Zusammenhang mit jener Formensprache, die um die Jahrhundertwende im Wiener Kunstgewerbe zunehmend Verbreitung fand. Auch Entwerfer aus dem Schülerkreis Josef Hoffmanns bedienten sich um 1900 floraler Messingornamentik, wie etwa ein Entwurf von Hans Vollmer belegt (vgl. Das Interieur I, 1900, S. 14).

Die architektonisch aufgebaute Silhouette mit den seitlichen Schränkchen, dem mittig angeordneten Spiegel sowie den vertikal gegliederten Verglasungen verweist auf die frühen Bestrebungen einer modernen, von historischen Stilzitaten gelösten Möbelgestaltung. Die dekorativen Elemente bleiben dabei auf ausgewählte Bereiche beschränkt und unterstreichen die konstruktive Gliederung des Möbels.

Ein qualitätvolles Beispiel des frühen Wiener Jugendstils beziehungsweise des Secessionsumfeldes, das die Entwicklung der Wiener Möbelkunst unmittelbar vor der Gründung der Wiener Werkstätte dokumentiert.

Zustellung gegen Aufpreis möglich
Besichtigung möglich in 7432 Oberschützen

Aus logistischen Gründen wurden die Bilder mit Hilfe von KI bearbeitet, wodurch es zu leichten Veränderungen kommen kann. Auf Wunsch können die Originalfotos zugestellt werden.