Preis auf Anfrage
Objekt: Jugendstil Hocker
Entwurf: Gustav Siegel (Wien, 1899)
Modell-Nummer: 326 S
Ausführung: Jacob & Josef Kohn (Wien, 1900)
Maße in cm (H x DM): 44,5 x 37
Material: Buchen-Bugholz, Leder
Zustand: gut, mit altersbedingten Gebrauchsspuren
Provenienz: Privatsammlung, 1190 Wien
Literatur: Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 6 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 54 / Il mobile moderno, Gebrüder Thonet Vienna, Jacob & Josef Kohn, Giovanni Renzi, 2008, S. 34-35
Zusätzliche Informationen:
Der Hocker 326 S, entworfen von Gustav Siegel im Jahr 1899 für die renommierte Möbelmanufaktur Jacob & Josef Kohn, ist ein herausragendes Beispiel für die Ästhetik der Wiener Secession und den innovativen Umgang mit Bugholztechnologie. Der Hocker wurde 1900 auf der Weltausstellung in Paris präsentiert. Gustav Siegel erhielt für seine Arbeiten auf dieser Ausstellung die Goldmedaille, eine Würdigung seiner visionären Gestaltungskraft.
Siegel war um die Jahrhundertwende ein talentierter Schüler Prof. Josef Hoffmanns an der Wiener Kunstgewerbeschule, einer der führenden Institutionen für die Verbindung von Kunst und Handwerk. Hoffmann erkannt früh das Potenzial seines Schülers und empfahl ihn für die Stelle als Chefdesigner Jacob & Josef Kohns, eine Firma, die für ihre meisterhafte Beherrschung des Bugholzverfahrens und ihre Kooperation mit avantgardistischen Künstlern bekannt wurde.
Hocker Modell 326 S verkörpert die Grundsätze der Wiener Moderne: eine schlichte, funktionale Formensprache, die mit elegant geschwungenen Linien und einer Reduktion auf das Wesentliche überzeugt.
Zustellung national/international gegen Aufpreis möglich.
Fachmännische Restaurierung gegen Aufpreis möglich
Besichtigung nach Absprache: Hintzerstraße 6, 1030 Wien
Preis auf Anfrage
Objekt: Jugendstil Hocker
Entwurf: Gustav Siegel (Wien, 1899)
Modell-Nummer: 326 S
Ausführung: Jacob & Josef Kohn (Wien, 1900)
Maße in cm (H x DM): 44,5 x 37
Material: Buchen-Bugholz, Leder
Zustand: gut, mit altersbedingten Gebrauchsspuren
Provenienz: Privatsammlung, 1190 Wien
Literatur: Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 6 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 54 / Il mobile moderno, Gebrüder Thonet Vienna, Jacob & Josef Kohn, Giovanni Renzi, 2008, S. 34-35
Zusätzliche Informationen:
Der Hocker 326 S, entworfen von Gustav Siegel im Jahr 1899 für die renommierte Möbelmanufaktur Jacob & Josef Kohn, ist ein herausragendes Beispiel für die Ästhetik der Wiener Secession und den innovativen Umgang mit Bugholztechnologie. Der Hocker wurde 1900 auf der Weltausstellung in Paris präsentiert. Gustav Siegel erhielt für seine Arbeiten auf dieser Ausstellung die Goldmedaille, eine Würdigung seiner visionären Gestaltungskraft.
Siegel war um die Jahrhundertwende ein talentierter Schüler Prof. Josef Hoffmanns an der Wiener Kunstgewerbeschule, einer der führenden Institutionen für die Verbindung von Kunst und Handwerk. Hoffmann erkannt früh das Potenzial seines Schülers und empfahl ihn für die Stelle als Chefdesigner Jacob & Josef Kohns, eine Firma, die für ihre meisterhafte Beherrschung des Bugholzverfahrens und ihre Kooperation mit avantgardistischen Künstlern bekannt wurde.
Hocker Modell 326 S verkörpert die Grundsätze der Wiener Moderne: eine schlichte, funktionale Formensprache, die mit elegant geschwungenen Linien und einer Reduktion auf das Wesentliche überzeugt.
Zustellung national/international gegen Aufpreis möglich.
Fachmännische Restaurierung gegen Aufpreis möglich
Besichtigung nach Absprache: Hintzerstraße 6, 1030 Wien