Bild 1 von 10
Bild 2 von 10
Bild 3 von 10
Bild 4 von 10
Bild 5 von 10
Bild 6 von 10
Bild 7 von 10
Bild 8 von 10
Bild 9 von 10
Bild 10 von 10
Original Jugendstil Gemälde, Wilhelm Steinhausen (um 1900) nach "Crépescule/Dusk" von Alphonse Mucha (1899)
Preis auf Anfrage
In Kooperation mit FLORIAN KOLHAMMER – art since the turn of the 20th century
Objekt: Jugendstil-Gemälde mit weiblichem Akt
Künstler: Wilhelm Steinhausen, signiert (um 1900) – nach Crépuscule / Dusk von Alphonse Mucha (1899)
Maße in cm exkl. Rahmen (H × B): 88,5 × 46
Maße in cm inkl. Rahmen (H × B): 105 × 62,5
Technik & Material: Mischtechnik auf Holz, geschnitzt und gebrannt; Rahmen lackiert und vergoldet
Zustand: Gut
Provenienz: Privatsammlung, 1190 Wien
Literatur: Charles Masson, „Mucha“, in: Art et Décoration. Revue mensuelle d’Art Moderne, Bd. VII, Nr. 5, Paris, Mai 1900, S. 129–138, hier S. 129 (Abb. einer Studie zu Crépuscule). /L’Art et les Artistes, hrsg. von Armand Dayot, Tome II (Oktober 1905–März 1906), Paris 1906, „Le Mouvement artistique à l’Étranger – Autriche“, S. XVI.
Vergleichswerk:
Alphonse Mucha, Dusk (Crépuscule), 1899, Farblithografie, 63,5 × 99,7 cm, New Mexico Museum of Art, Santa Fe, Inv.-Nr. 2008.1.242. New Mexico Museum of Art – Dusk
Zusätzliche Informationen:
Wilhelm Steinhausen (1846–1924) war ein deutscher Maler, Zeichner und Illustrator. Er studierte an den Kunstakademien in Berlin und Karlsruhe und war eng mit Hans Thoma befreundet. Sein Œuvre ist insbesondere für seine religiösen und monumentalen Arbeiten bekannt; daneben schuf Steinhausen Landschaften, Porträts und zahlreiche Illustrationen, darunter Arbeiten zu literarischen und musikalischen Stoffen.
Im Jahr 1900 nahm Steinhausen an der Exposition Universelle in Paris teil, wo er mit einer mention honorable ausgezeichnet wurde. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die zeitgenössische Verbreitung von Alphonse Muchas nur ein Jahr zuvor entstandenem Motiv Crépuscule / Dusk - Bereits im Mai 1900 veröffentlichte die einflussreiche Pariser Kunstzeitschrift Art et Décoration einen umfangreichen Beitrag von Charles Masson über Mucha. Auf S. 129 ist darin eine Studie zu Crépuscule abgebildet. Damit ist die öffentliche Verbreitung des Motivs unmittelbar nach seiner Entstehung dokumentiert.
Ob Steinhausen diese konkrete Publikation als Vorlage verwendete oder auf anderem Wege mit Muchas Komposition in Berührung kam, lässt sich derzeit nicht nachweisen. Seine nachgewiesene Anwesenheit in Paris im selben Jahr macht die zeitliche Überschneidung jedoch besonders bemerkenswert.
Das vorliegende, „Steinhausen“ signierte Werk greift Muchas Komposition weitgehend auf, überträgt sie jedoch von der Druckgrafik in eine handwerklich und technisch eigenständige Ausführung auf Holz. Die geschnitzten und gebrannten Konturen sowie die malerische Ausarbeitung verleihen dem Werk einen gegenüber der lithografischen Vorlage eigenständigen materiellen Charakter. Die Arbeit ist damit als zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung mit einer der charakteristischen Kompositionen Muchas aus der Hochphase des europäischen Jugendstils zu verstehen.
Eine weitere Verbindung Steinhausens nach Wien ist durch eine zeitgenössische Quelle dokumentiert: Ein 1905/06 erschienener französischer Bericht über eine von der Wiener Secession in Wien organisierte Ausstellung moderner christlicher Kunst erwähnt einen außergewöhnlich umfangreichen Bestand seiner Arbeiten und spricht von „l’œuvre presque entière de M. Wilhelm Steinhausen“ – dem „nahezu vollständigen Werk Wilhelm Steinhausens“. Die Quelle belegt damit eine Präsentation seines Œuvres im unmittelbaren Umfeld der Wiener Secession, ohne dass aus dem Bericht allein ein genauer Ausstellungstermin abgeleitet werden kann.
Ein Exemplar von Alphonse Muchas Dusk (Crépuscule) aus dem Jahr 1899 befindet sich heute in der Sammlung des New Mexico Museum of Art in Santa Fe, New Mexico.
Besichtigung möglich in der Plankengasse 5, 1010 Wien.
Versand gegen Aufpreis möglich.
Die Abbildungen wurden unter Einsatz von KI bildtechnisch bearbeitet. Dadurch können geringfügige Abweichungen vom Original entstehen. Unbearbeitete Originalaufnahmen können auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden.
Preis auf Anfrage
In Kooperation mit FLORIAN KOLHAMMER – art since the turn of the 20th century
Objekt: Jugendstil-Gemälde mit weiblichem Akt
Künstler: Wilhelm Steinhausen, signiert (um 1900) – nach Crépuscule / Dusk von Alphonse Mucha (1899)
Maße in cm exkl. Rahmen (H × B): 88,5 × 46
Maße in cm inkl. Rahmen (H × B): 105 × 62,5
Technik & Material: Mischtechnik auf Holz, geschnitzt und gebrannt; Rahmen lackiert und vergoldet
Zustand: Gut
Provenienz: Privatsammlung, 1190 Wien
Literatur: Charles Masson, „Mucha“, in: Art et Décoration. Revue mensuelle d’Art Moderne, Bd. VII, Nr. 5, Paris, Mai 1900, S. 129–138, hier S. 129 (Abb. einer Studie zu Crépuscule). /L’Art et les Artistes, hrsg. von Armand Dayot, Tome II (Oktober 1905–März 1906), Paris 1906, „Le Mouvement artistique à l’Étranger – Autriche“, S. XVI.
Vergleichswerk:
Alphonse Mucha, Dusk (Crépuscule), 1899, Farblithografie, 63,5 × 99,7 cm, New Mexico Museum of Art, Santa Fe, Inv.-Nr. 2008.1.242. New Mexico Museum of Art – Dusk
Zusätzliche Informationen:
Wilhelm Steinhausen (1846–1924) war ein deutscher Maler, Zeichner und Illustrator. Er studierte an den Kunstakademien in Berlin und Karlsruhe und war eng mit Hans Thoma befreundet. Sein Œuvre ist insbesondere für seine religiösen und monumentalen Arbeiten bekannt; daneben schuf Steinhausen Landschaften, Porträts und zahlreiche Illustrationen, darunter Arbeiten zu literarischen und musikalischen Stoffen.
Im Jahr 1900 nahm Steinhausen an der Exposition Universelle in Paris teil, wo er mit einer mention honorable ausgezeichnet wurde. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die zeitgenössische Verbreitung von Alphonse Muchas nur ein Jahr zuvor entstandenem Motiv Crépuscule / Dusk - Bereits im Mai 1900 veröffentlichte die einflussreiche Pariser Kunstzeitschrift Art et Décoration einen umfangreichen Beitrag von Charles Masson über Mucha. Auf S. 129 ist darin eine Studie zu Crépuscule abgebildet. Damit ist die öffentliche Verbreitung des Motivs unmittelbar nach seiner Entstehung dokumentiert.
Ob Steinhausen diese konkrete Publikation als Vorlage verwendete oder auf anderem Wege mit Muchas Komposition in Berührung kam, lässt sich derzeit nicht nachweisen. Seine nachgewiesene Anwesenheit in Paris im selben Jahr macht die zeitliche Überschneidung jedoch besonders bemerkenswert.
Das vorliegende, „Steinhausen“ signierte Werk greift Muchas Komposition weitgehend auf, überträgt sie jedoch von der Druckgrafik in eine handwerklich und technisch eigenständige Ausführung auf Holz. Die geschnitzten und gebrannten Konturen sowie die malerische Ausarbeitung verleihen dem Werk einen gegenüber der lithografischen Vorlage eigenständigen materiellen Charakter. Die Arbeit ist damit als zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung mit einer der charakteristischen Kompositionen Muchas aus der Hochphase des europäischen Jugendstils zu verstehen.
Eine weitere Verbindung Steinhausens nach Wien ist durch eine zeitgenössische Quelle dokumentiert: Ein 1905/06 erschienener französischer Bericht über eine von der Wiener Secession in Wien organisierte Ausstellung moderner christlicher Kunst erwähnt einen außergewöhnlich umfangreichen Bestand seiner Arbeiten und spricht von „l’œuvre presque entière de M. Wilhelm Steinhausen“ – dem „nahezu vollständigen Werk Wilhelm Steinhausens“. Die Quelle belegt damit eine Präsentation seines Œuvres im unmittelbaren Umfeld der Wiener Secession, ohne dass aus dem Bericht allein ein genauer Ausstellungstermin abgeleitet werden kann.
Ein Exemplar von Alphonse Muchas Dusk (Crépuscule) aus dem Jahr 1899 befindet sich heute in der Sammlung des New Mexico Museum of Art in Santa Fe, New Mexico.
Besichtigung möglich in der Plankengasse 5, 1010 Wien.
Versand gegen Aufpreis möglich.
Die Abbildungen wurden unter Einsatz von KI bildtechnisch bearbeitet. Dadurch können geringfügige Abweichungen vom Original entstehen. Unbearbeitete Originalaufnahmen können auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden.