Original Art Déco Mutlifunktionsmöbel, Entwurf: Lajos Kozma zug. (Budapest, um 1920/30), Ausführung: Unbekannte Kunstmöbeltischlerei (Budapest, um 1920/30)

€ 36.000,00

Objekt: Art Déco Multifunktionsmöbel
Entwurf: Lajos Kozma zug. (Budapest, um 1920-1930)
Ausführung: Unbekannte Kunstmöbeltischlerei (Budapest, um 1920-1930)
Maße in cm (H x B x T): 178 × 105 × 45
Material: Weichholzkorpus, Nuss furniert, vmtl. Ahorn und Birne eingelegt, Makassar-Ebenholz, geschliffener Spiegel, Messing
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: Burgenland
Literatur: Vgl. Stirton, Paul: Faces of Modernism after Trianon: Károly Kós, Lajos Kozma and Neo-Baroque Design in Interwar Hungary, in: Art East Central, Vol. 1, Nr. 1, 2021, S. 11–49.

Zusätzliche Informationen:
Dieses außergewöhnliche Multifunktionsmöbel wird aufgrund seiner Gestaltung und Herkunft dem ungarischen Architekten, Designer und Grafiker Lajos Kozma (1884–1948) zugeschrieben. Kozma zählt zu den bedeutendsten Gestaltern Ungarns in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach seiner Tätigkeit im Atelier des Architekten Béla Lajta gründete er 1913 die Budapesti Műhely (Budapester Werkstätten), eine Künstlerwerkstätte, die bewusst nach dem Vorbild der Wiener Werkstätte organisiert war und hochwertige Möbel, Innenausstattungen sowie kunsthandwerkliche Arbeiten hervorbrachte.

Das vorliegende Möbel vereint Schmink- und Frisiertisch, Schreibtisch sowie Hausbar in einem außergewöhnlich durchdachten Entwurf. Hinter den Türen des oberen Aufsatzes verbirgt sich ein großzügiger Spiegel mit integrierter, drehbarer Bar. Zahlreiche Schubladen, Ablageflächen und Schrankfächer unterstreichen den funktionalen Charakter des Möbels und spiegeln den hohen gestalterischen Anspruch wider, Funktion und Repräsentation miteinander zu verbinden.

Besonders bemerkenswert sind die aufwendigen Furnierarbeiten und Intarsien, die nahezu sämtliche sichtbaren Flächen schmücken. Die sternförmigen Marketerien, die qualitätsvolle handwerkliche Ausführung sowie die Verwendung edler Materialien verleihen dem Möbel eine außergewöhnliche Präsenz. Gerade diese Verbindung aus luxuriöser Ausstattung, kunsthandwerklicher Perfektion und innovativer Funktionalität zählt zu den charakteristischen Merkmalen jener exklusiven Innenausstattungen, für die Kozma und die Budapester Werkstätten bekannt wurden.

Die elegante Linienführung, die raffinierte Konstruktion und die außergewöhnliche handwerkliche Qualität machen dieses Möbel zu einem bemerkenswerten Beispiel des mitteleuropäischen Art Déco der Zwischenkriegszeit. Ein seltenes und repräsentatives Sammlerstück von musealem Anspruch.

Zustellung gegen Aufpreis möglich
Besichtigung möglich in 7432 Oberschützen

Aus logistischen Gründen wurden die Bilder mit Hilfe von KI bearbeitet, wodurch es zu leichten Veränderungen kommen kann. Auf Wunsch können die Originalfotos zugestellt werden.

Objekt: Art Déco Multifunktionsmöbel
Entwurf: Lajos Kozma zug. (Budapest, um 1920-1930)
Ausführung: Unbekannte Kunstmöbeltischlerei (Budapest, um 1920-1930)
Maße in cm (H x B x T): 178 × 105 × 45
Material: Weichholzkorpus, Nuss furniert, vmtl. Ahorn und Birne eingelegt, Makassar-Ebenholz, geschliffener Spiegel, Messing
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: Burgenland
Literatur: Vgl. Stirton, Paul: Faces of Modernism after Trianon: Károly Kós, Lajos Kozma and Neo-Baroque Design in Interwar Hungary, in: Art East Central, Vol. 1, Nr. 1, 2021, S. 11–49.

Zusätzliche Informationen:
Dieses außergewöhnliche Multifunktionsmöbel wird aufgrund seiner Gestaltung und Herkunft dem ungarischen Architekten, Designer und Grafiker Lajos Kozma (1884–1948) zugeschrieben. Kozma zählt zu den bedeutendsten Gestaltern Ungarns in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach seiner Tätigkeit im Atelier des Architekten Béla Lajta gründete er 1913 die Budapesti Műhely (Budapester Werkstätten), eine Künstlerwerkstätte, die bewusst nach dem Vorbild der Wiener Werkstätte organisiert war und hochwertige Möbel, Innenausstattungen sowie kunsthandwerkliche Arbeiten hervorbrachte.

Das vorliegende Möbel vereint Schmink- und Frisiertisch, Schreibtisch sowie Hausbar in einem außergewöhnlich durchdachten Entwurf. Hinter den Türen des oberen Aufsatzes verbirgt sich ein großzügiger Spiegel mit integrierter, drehbarer Bar. Zahlreiche Schubladen, Ablageflächen und Schrankfächer unterstreichen den funktionalen Charakter des Möbels und spiegeln den hohen gestalterischen Anspruch wider, Funktion und Repräsentation miteinander zu verbinden.

Besonders bemerkenswert sind die aufwendigen Furnierarbeiten und Intarsien, die nahezu sämtliche sichtbaren Flächen schmücken. Die sternförmigen Marketerien, die qualitätsvolle handwerkliche Ausführung sowie die Verwendung edler Materialien verleihen dem Möbel eine außergewöhnliche Präsenz. Gerade diese Verbindung aus luxuriöser Ausstattung, kunsthandwerklicher Perfektion und innovativer Funktionalität zählt zu den charakteristischen Merkmalen jener exklusiven Innenausstattungen, für die Kozma und die Budapester Werkstätten bekannt wurden.

Die elegante Linienführung, die raffinierte Konstruktion und die außergewöhnliche handwerkliche Qualität machen dieses Möbel zu einem bemerkenswerten Beispiel des mitteleuropäischen Art Déco der Zwischenkriegszeit. Ein seltenes und repräsentatives Sammlerstück von musealem Anspruch.

Zustellung gegen Aufpreis möglich
Besichtigung möglich in 7432 Oberschützen

Aus logistischen Gründen wurden die Bilder mit Hilfe von KI bearbeitet, wodurch es zu leichten Veränderungen kommen kann. Auf Wunsch können die Originalfotos zugestellt werden.