4 x ORIGINAL JUGENDSTIL Hocker, ENTWURF: Josef Hoffmann / Gustav Siegel (WIEN, um 1905), AUSFÜHRUNG: JACOB & JOSEF KOHN (WIEN, ab 1906)

€ 4.200,00

Preis pro Stück (inkl. fachmännischer Restaurierung)

Objekt: Jugendstil Hocker (4 Exemplare verfügbar)
Entwurf: Josef Hoffmann / Gustav Siegel (Wien, um 1905)
Modell-Nummer: 728 S
Ausführung: Jacob & Josef Kohn (Wien, ab 1906)
Maße in cm (H x DM): 45 - 47 x 36
Material: Buchen, Stoff
Zustand: 2 Stück gut, mit altersbedingten Gebrauchsspuren, 2 Stück restaurierungsbedürftig
Provenienz: Privatsammlung, Steyr
Literatur: Jacob & Josef Kohn, Katalog 1906, S. 1 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 96 / Il mobile moderno, Gebrüder Thonet Vienna, Jacob & Josef Kohn, Giovanni Renzi, 2008, S. 167 - 168

Zusätzliche Informationen:
Das Hocker-Modell 728 S gehört zu jener berühmten Möbelserie, die heute eng mit der Ausstattung des 1907 eröffneten Kabarett Fledermaus in Wien verbunden wird. Die aus Bugholz gefertigte Serie wurde von der Wiener Firma Jacob & Josef Kohn ausgeführt und erscheint bereits 1906 in deren Verkaufskatalogen. Der Entwurf entstand vermutlich um 1905.

Traditionell wird die Serie Josef Hoffmann zugeschrieben, der für die Innenausstattung des Kabarett Fledermaus verantwortlich war. Eine ausschließliche Konzeption der Möbel für das Kabarett ist jedoch nicht anzunehmen: Bereits 1906, ein Jahr vor dessen Eröffnung, wurde das Modell auf der Internationalen Ausstellung in Mailand präsentiert. Auch Otto Schönthal verwendete 1908 Stühle dieser Serie für das Café der Wiener Kunstschau.

Die genaue Urheberschaft des Entwurfs ist ebenfalls nicht abschließend geklärt. Neben Josef Hoffmann kommt insbesondere Gustav Siegel eine bedeutende Rolle zu. Siegel, ein Schüler Hoffmanns und langjähriger Leiter der Entwurfsabteilung von Jacob & Josef Kohn, soll gegenüber dem Architekten Karl Mang selbst die Autorschaft der Serie beansprucht haben. Eine Entstehung im Umfeld beziehungsweise in Zusammenarbeit zwischen Josef Hoffmann und der von Gustav Siegel geleiteten Entwurfsabteilung von Jacob & Josef Kohn erscheint daher plausibel.

Charakteristisch für die Serie 728 ist die Verbindung einer klaren, geometrischen Grundform mit den markanten kugelförmigen Elementen. Gerade dieses Wechselspiel zwischen strengem Aufbau und spielerischem Detail entspricht der fortschrittlichen Wiener Möbelgestaltung der Jahre um 1905.

Zustellung national/international gegen Aufpreis möglich.
Fachmännische Restaurierung gegen Aufpreis möglich
Besichtigung nach Absprache: Hintzerstraße 6, 1030 Wien

Preis pro Stück (inkl. fachmännischer Restaurierung)

Objekt: Jugendstil Hocker (4 Exemplare verfügbar)
Entwurf: Josef Hoffmann / Gustav Siegel (Wien, um 1905)
Modell-Nummer: 728 S
Ausführung: Jacob & Josef Kohn (Wien, ab 1906)
Maße in cm (H x DM): 45 - 47 x 36
Material: Buchen, Stoff
Zustand: 2 Stück gut, mit altersbedingten Gebrauchsspuren, 2 Stück restaurierungsbedürftig
Provenienz: Privatsammlung, Steyr
Literatur: Jacob & Josef Kohn, Katalog 1906, S. 1 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 96 / Il mobile moderno, Gebrüder Thonet Vienna, Jacob & Josef Kohn, Giovanni Renzi, 2008, S. 167 - 168

Zusätzliche Informationen:
Das Hocker-Modell 728 S gehört zu jener berühmten Möbelserie, die heute eng mit der Ausstattung des 1907 eröffneten Kabarett Fledermaus in Wien verbunden wird. Die aus Bugholz gefertigte Serie wurde von der Wiener Firma Jacob & Josef Kohn ausgeführt und erscheint bereits 1906 in deren Verkaufskatalogen. Der Entwurf entstand vermutlich um 1905.

Traditionell wird die Serie Josef Hoffmann zugeschrieben, der für die Innenausstattung des Kabarett Fledermaus verantwortlich war. Eine ausschließliche Konzeption der Möbel für das Kabarett ist jedoch nicht anzunehmen: Bereits 1906, ein Jahr vor dessen Eröffnung, wurde das Modell auf der Internationalen Ausstellung in Mailand präsentiert. Auch Otto Schönthal verwendete 1908 Stühle dieser Serie für das Café der Wiener Kunstschau.

Die genaue Urheberschaft des Entwurfs ist ebenfalls nicht abschließend geklärt. Neben Josef Hoffmann kommt insbesondere Gustav Siegel eine bedeutende Rolle zu. Siegel, ein Schüler Hoffmanns und langjähriger Leiter der Entwurfsabteilung von Jacob & Josef Kohn, soll gegenüber dem Architekten Karl Mang selbst die Autorschaft der Serie beansprucht haben. Eine Entstehung im Umfeld beziehungsweise in Zusammenarbeit zwischen Josef Hoffmann und der von Gustav Siegel geleiteten Entwurfsabteilung von Jacob & Josef Kohn erscheint daher plausibel.

Charakteristisch für die Serie 728 ist die Verbindung einer klaren, geometrischen Grundform mit den markanten kugelförmigen Elementen. Gerade dieses Wechselspiel zwischen strengem Aufbau und spielerischem Detail entspricht der fortschrittlichen Wiener Möbelgestaltung der Jahre um 1905.

Zustellung national/international gegen Aufpreis möglich.
Fachmännische Restaurierung gegen Aufpreis möglich
Besichtigung nach Absprache: Hintzerstraße 6, 1030 Wien