Bild 1 von 17
Bild 2 von 17
Bild 3 von 17
Bild 4 von 17
Bild 5 von 17
Bild 6 von 17
Bild 7 von 17
Bild 8 von 17
Bild 9 von 17
Bild 10 von 17
Bild 11 von 17
Bild 12 von 17
Bild 13 von 17
Bild 14 von 17
Bild 15 von 17
Bild 16 von 17
Bild 17 von 17
2 x Original Jugendstil Fauteuil, Entwurf: Marcel Kammerer (Wien, 1910), Ausführung: Gebrüder Thonet (Wien, 1910)
Objekt: Jugendstil Fauteuil (2 Exemplare verfügbar)
Entwurf: Marcel Kammerer (Wien, 1910)
Modell-Nummer: 6534
Ausführung: Gebrüder Thonet (Wien, 1910)
Maße in cm (H x B x T): 78 × 80 × 60
Material: Buche, Leder
Zustand: museal / original
Provenienz: 1140 Wien
Literatur: Das Interieur, Wiener Monatshefte für angewandte Kunst, 11. Jahrgang, Wien 1910, S. 99 / Thonet Central Anzeiger, 1910, Band 28, S. 7
Zusätzliche Informationen:
Preis pro Stück
Die beiden Armlehnstühle des Modells 6534 zählen zu den qualitätsvollsten Entwürfen des österreichischen Architekten und Designers Marcel Kammerer für die Firma Gebrüder Thonet (Beide Exemplare verfügen über einen Brandstempel). Kammerer, einer der begabtesten Schüler Otto Wagners an der Akademie der bildenden Künste in Wien zwischen 1898 und 1901, gehörte zum engsten Kreis der Mitarbeiter des bedeutenden Architekten der Wiener Moderne. Unter anderem war er am berühmten Wiener Postsparkassenprojekt beteiligt und prägte als enger Mitarbeiter Wagners die Entwicklung des modernen Wiener Designs nachhaltig.
Von etwa 1905 bis 1911 leitete Kammerer das Entwurfsbüro von Thonet und verantwortete in dieser Zeit einige der wichtigsten Modelle des internationalen Bugholzmöbelherstellers. Seine Arbeiten verbinden die konstruktive Klarheit der Wiener Moderne mit der technischen Raffinesse der Bugholzproduktion.
Das Modell 6534 kann als bewusste Hommage an die sogenannte Buenos Aires Garnitur von Josef Hoffmann für Jacob & Josef Kohn aus dem Jahr 1905 verstanden werden. Wie Hoffmann kombiniert Kammerer streng geometrische Formen mit einer reduzierten, architektonischen Linienführung. Charakteristisch sind die markant geschwungenen Armlehnen, die klar gegliederten Proportionen sowie die elegante Verbindung von dekorativer Zurückhaltung und funktionaler Konstruktion.
Die vorliegenden Exemplare haben sich in bemerkenswertem Originalzustand erhalten. Sowohl das Bugholz als auch die originale Lederbespannung weisen eine authentische, über Jahrzehnte gewachsene Patina auf, die den historischen Charakter der Fauteuils eindrucksvoll unterstreicht. Gebrauchsspuren und Alterung verleihen den Möbeln eine besondere atmosphärische Qualität und dokumentieren zugleich die hohe handwerkliche und materielle Beständigkeit der Thonet-Produktion jener Zeit.
Die Fauteuils dokumentieren eindrucksvoll die enge Verbindung zwischen Wiener Avantgarde und industrieller Möbelproduktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zählen zu den bedeutenden Beispielen des Wiener Jugendstils beziehungsweise der frühen Moderne im Bereich des österreichischen Bugholzmöbels.
Fachmännische Restaurierung sowie internationale Zustellung gegen Aufpreis möglich.
Besichtigung möglich: Hintzerstraße 6, 1030 Wien
Objekt: Jugendstil Fauteuil (2 Exemplare verfügbar)
Entwurf: Marcel Kammerer (Wien, 1910)
Modell-Nummer: 6534
Ausführung: Gebrüder Thonet (Wien, 1910)
Maße in cm (H x B x T): 78 × 80 × 60
Material: Buche, Leder
Zustand: museal / original
Provenienz: 1140 Wien
Literatur: Das Interieur, Wiener Monatshefte für angewandte Kunst, 11. Jahrgang, Wien 1910, S. 99 / Thonet Central Anzeiger, 1910, Band 28, S. 7
Zusätzliche Informationen:
Preis pro Stück
Die beiden Armlehnstühle des Modells 6534 zählen zu den qualitätsvollsten Entwürfen des österreichischen Architekten und Designers Marcel Kammerer für die Firma Gebrüder Thonet (Beide Exemplare verfügen über einen Brandstempel). Kammerer, einer der begabtesten Schüler Otto Wagners an der Akademie der bildenden Künste in Wien zwischen 1898 und 1901, gehörte zum engsten Kreis der Mitarbeiter des bedeutenden Architekten der Wiener Moderne. Unter anderem war er am berühmten Wiener Postsparkassenprojekt beteiligt und prägte als enger Mitarbeiter Wagners die Entwicklung des modernen Wiener Designs nachhaltig.
Von etwa 1905 bis 1911 leitete Kammerer das Entwurfsbüro von Thonet und verantwortete in dieser Zeit einige der wichtigsten Modelle des internationalen Bugholzmöbelherstellers. Seine Arbeiten verbinden die konstruktive Klarheit der Wiener Moderne mit der technischen Raffinesse der Bugholzproduktion.
Das Modell 6534 kann als bewusste Hommage an die sogenannte Buenos Aires Garnitur von Josef Hoffmann für Jacob & Josef Kohn aus dem Jahr 1905 verstanden werden. Wie Hoffmann kombiniert Kammerer streng geometrische Formen mit einer reduzierten, architektonischen Linienführung. Charakteristisch sind die markant geschwungenen Armlehnen, die klar gegliederten Proportionen sowie die elegante Verbindung von dekorativer Zurückhaltung und funktionaler Konstruktion.
Die vorliegenden Exemplare haben sich in bemerkenswertem Originalzustand erhalten. Sowohl das Bugholz als auch die originale Lederbespannung weisen eine authentische, über Jahrzehnte gewachsene Patina auf, die den historischen Charakter der Fauteuils eindrucksvoll unterstreicht. Gebrauchsspuren und Alterung verleihen den Möbeln eine besondere atmosphärische Qualität und dokumentieren zugleich die hohe handwerkliche und materielle Beständigkeit der Thonet-Produktion jener Zeit.
Die Fauteuils dokumentieren eindrucksvoll die enge Verbindung zwischen Wiener Avantgarde und industrieller Möbelproduktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zählen zu den bedeutenden Beispielen des Wiener Jugendstils beziehungsweise der frühen Moderne im Bereich des österreichischen Bugholzmöbels.
Fachmännische Restaurierung sowie internationale Zustellung gegen Aufpreis möglich.
Besichtigung möglich: Hintzerstraße 6, 1030 Wien